ANSEHEN, RIECHEN, PROBIEREN!

Unter diesem Motto starten wir eine neue Initiative zur Vermeidung von Lebensmittelabfall. Aber was ist eigentlich das Unterschied zwischen Mindesthaltbarkeits- und Verfallsdatum?

So machen wir Ihnen das Lebensmittelretten leicht!

 

Mit einer speziell gekennzeichneten Produktlinie möchten wir Sie schon beim Einkauf daran erinnern, dass Milchprodukte auch nach Ablauf des MHD noch kostbar sind. Auf Ich bin Österreich Sauerrahm, Schlagobers, Crème fraîche und Vollmilch weisen wir ab Juli (bis Ende des Sommers in allen Filialen) mit einer speziellen Kennzeichnung und Tipps zur Lebensmittelmüllvermeidung darauf hin, dass das Mindesthaltbarkeitsdatum nicht automatisch ein endgültiger Entscheidungsgrund dafür ist, was wir verzehren oder wegwerfen.

Die wichtigsten Fakten zum Thema!

Der Becher Joghurt hat sich wieder einmal ganz hinten im Kühlschrank versteckt, das Mindesthaltbarkeitsdatum ist bereits überschritten –  ab in die Tonne damit? Zu oft lautet die Antwort leider: ja. Doch der verbreitete Umgang mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) – vor allem bei Milchprodukten – trägt erheblich zur Lebensmittelverschwendung bei. Dem setzen wir mit unserer euen Food-Waste-Kampagne etwas entgegen.

 

1. "MINDESTENS HALTBAR BIS..."

Beschreibt jenen Zeitpunkt, bis zu dem der Hersteller garantiert, dass

das Produkt bei richtiger Lagerung und geschlossener Verpackung

seine spezifischen Eigenschaften behält (z. B. Geschmack, Aussehen,

Konsistenz, Nährwerte ...).

 

2. VORSICHT BEIM HINWEIS "ZU VERBRAUCHEN BIS..."

Lebensmittel, die diesen Vermerk tragen – vor allem sensible Produkte

wie Faschiertes oder Fisch –, sollten auch bis zum angegebenen

Datum verbraucht und dürfen danach keineswegs mehr verzehrt werden!

 

ANSEHEN, RIECHEN, PROBIEREN!

Der beste Weg, um herauszufinden, ob ein Produkt noch genießbar ist,

führt über Ihre Sinne. Was gut riecht, schmeckt und aussieht, ist meistens

auch noch gut!

 

 

BESSER WEGWERFEN

  • Süßlich oder metallisch riechende Wurstwaren
  • Schimmliges Brot
  • Faulig riechendes, schleimiges oder klebriges Frischfleisch
  • Eier, die in einem Glas mit Wasser oben schwimmen

 

ZUERST PRÜFEN

  • Joghurt, Sauerrahm, Topfen und Schlagobers, wenn sie nicht stark säuerlich riechen, schmecken oder Schimmelstellen aufweisen
  • Milch, die nicht klumpt oder sauer schmeckt

 

Schmeiß mich nicht weg, ich bin doch noch gut!

 

Nur gemeinsam können wir erreichen, dass Lebensmittelverschwenung vermieden wird. Über 157.000 Tonnen genießbare Lebensmittel landen hierzulande jährlich im Müll. Fünf brennende Fragen rund um das Thema Food Waste – und wie wir ihm den Kampf ansagen.

1. KANN ICH SCHON BEIM EINKAUFEN LEBENSMITTELABFALL VERMEIDEN?

einfachste Weg, um Lebensmittel- und Hausmüll den Kampf anzusagen und obendrein noch Geld zu sparen. Schreiben Sie Einkaufszettel oder erstellen Sie einen Wochen-Menüplan samt Einkaufsliste.

 

2. WELCHEN EINFLUSS HAT DIE LAGERUNG AUF DIE HALTBARKEIT?

Einen enormen! Lebensmittel, die richtig aufbewahrt werden, bleiben länger frisch. Verpacken Sie Produkte gleich nach dem

Einkauf sachgerecht und halten Sie sich beim Einräumen an die Regel „Neu hinter alt“: Frisch gekaufte Ware sollte immer  hinter bereits vorhandener eingeräumt werden.

 

3. WAS TUT PENNY EIGENTLICH GEGEN FOOD WASTE?

Lebensmittel sind kostbar — und deshalb ist der verantwortungsvolle Umgang damit auch uns ein großes Anliegen. 100% aller PENNY Filialen spenden noch genießbare Lebensmittel an soziale Einrichtungen wie das Österreichische Rote Kreuz, die  österreichischen Tafeln und die Caritas. Mit unserer neuen Initiative „Ansehen, Riechen, Probieren“ und einer eigenen Milchprodukt-Linie möchten wir unsere Kunden zudem für das Thema Mindesthaltbarkeitsdatum sensibilisieren.
Mehr Infos zu den Lebensmittelspenden finden Sie unter:penny.at/lebensmittelspenden

 

4. WELCHE BEIM KOCHEN ANFALLENDEN RESTE KANN ICH VERWERTEN?

Resteverwertung kann tatsächlich richtig gut schmecken! Vor allem Gemüseabschnitte wie Zwiebelschalen, Stiele und Strünke sind echte Resterezept-Allrounder. Karottengrün eignet sich etwa ideal zur Zubereitung von Pesto, gehackte Radieschenblätter verfeinern Gemüsecremesuppen. Darüber hinaus lässt sich etwa aus Reisresten ein herzhafter Salat zubereiten, und Flüssigkeiten wie Zitronensaft oder Eiklar können in Eiswürfelformen eingefroren werden.

 

5. WANN IST EIN LEBENSMITTEL TATSÄCHLICH VERDORBEN?  

Vertrauen Sie auf Ihre Sinne! Was gut riecht, schmeckt und aussieht, ist meistens auch noch gut. Milchprodukte, die stark säuerlich riechen, süßlich oder metallisch riechende Wurstwaren sowie schimmlige Produkte gehören jedenfalls in den Müll.

 

20181212